4. Februar 2012
Aktueller Inhalt
Arbeitskalender November / Dezember
von Iris Mühlberger
- Biosaatgutadressen
- Zäune aus Edelkastanie
- Alte Bahnschwellen
- Gallmilben
- Gartentagebücher
- Aussaat- und Pflanzzeiten
November
Die Winter der letzten Jahre kamen sehr spät, und so stand das
Herbstgemüse sehr lange auf meinen Beeten. Letztes Jahr konnte ich noch bis in den Dezember hinein Tomaten unter den Schutzdächern ernten. Einerseits freue ich mich über jedes späte Freilandgemüse, andererseits werde ich dadurch im Garten kaum fertig. Wird es richtig kalt, kommen die letzten Spätkohlarten, Möhren und Rote Bete in den frostsicheren Keller oder die Erdmiete (Frosthärte-Tabelle im GR 5/2001). Dann halten nur noch Feldsalat, Pastinake, Grünkohl, Lauch, Ruccola, Petersilie und Rosenkohl die Stellung in meinen Beeten. Diesen Herbst freue ich mich besonders auf das Pflanzen von Obstbäumen in meinem neuen Garten. Als Naturgartenliebhaberin bevorzuge ich Hochstämme. Sie bieten Vögeln und Kleintieren Nahrung, Nistmöglichkeiten und eine Heimat. Viele Gemeinden bezuschussen
Hochstämme und besorgen selbst die jungen Bäume.
An trüben Novembertagen macht es so richtig Spaß, den Garten zu verschönern oder es wenigstens zu planen. Die Firma Woodline bietet dazu Zäune aus französischer Edelkastanie an. Ihr Holz zählt neben dem der Eiche und Robinie zu den beständigsten im Außenbereich. Es wird überall dort, wo extreme Wetterbedingungen herrschen, zum Beispiel im Lawinenbau, verwendet. Kastanienholz muß nicht imprägniert werden und belastet dadurch weder Boden noch Trinkwasser. Angeboten werden Staketen- und Lattenzäune, Gartentüren, Sichtschutzelemente und verschiedene Pfähle.
Woodline
Gewerbestr. 19
79219 Staufen
Tel. 07633/9536-80
Fax 07633/9536-88
massivholzboden@t-online.de
www.massivholzboden.de
Auch alte Bahnschwellen werden gerne als Baumaterial im privaten Garten benutzt. Dies ist jedoch durch die bundesweite Gefahrstoffverordnung verboten. Und das nicht ohne Grund: Bahnschwellen und Leitungsmasten, die mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln behandelt wurden, enthalten Stoffe wie Phenole, Kresole oder das krebserregende Benzo(a)pyren. Sie schwitzen noch nach vielen Jahren aus den Hölzern aus und können zu Gesundheitsschäden führen. Wer Bahnschwellen los werden möchte, darf sie auf keinen Fall verbrennen, sondern nur in dafür genehmigten Anlagen abgeben. Abfallämter helfen mit Anschriften weiter.
Dezember
An frostfreien Tagen lohnt es sich zu schwarzen Johannisbeersträuchern zu gehen und nach dicken, runden Knospen Ausschau zu halten. Darin entwickeln sich keine Blätter oder Blüten, sondern tausende von
Gallmilben mit ihren Eier. Sie verlassen ab März die Knospen und suchen sich Fressplätze auf den Büschen. Dort übertragen sie mit ihrem Speichel gefährliche Viren. Die Winzlinge verbreiten sich, indem sie von Zweig zu Zweig oder Busch zu Busch turnen. Sie werden auch vom Wind verweht oder reiten auf Blattläusen durch die Sträucher. Im Juni und Juli besiedeln sie dann wieder junge Knospen, die ab September dick anschwellen. Leicht befallene Knospen werden am besten jetzt oder spätestens vor dem Austrieb herausgebrochen. Stark befallene Triebe müssen kräftig zurückgeschnitten werden. Vor und nach der Blütezeit können die Sträucher vorbeugend mit Rainfarn-Tee bespritzt werden (30gr. getrocknete Blätter auf ein Liter kochendes Wasser, abkühlen lassen, unverdünnt anwenden).
Die Tage werden immer kürzer und wer nicht mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt ist, denkt vielleicht schon an seinen Garten im nächsten Jahr. Dabei ist mir mein Gartentagebuch ein ganz wichtiger Helfer. Darin notiere ich Aussaatzeiten, tägliche Arbeiten, Ernteerfolge und -misserfolge, Wetterdaten und vieles mehr. Folgende Kalender sind aus meiner Sicht für den Biogarten empfehlenswert:
Kosmos Gartenjahr 2002- Ein praktischer Arbeitskalender
Von Robert Sulzberger
Franck-Kosmos Verlag Stuttgart
192 S.
DM 16,90
ISBN 3-440-07866-3
- Astronomischer Mondkalender (Aussaat-/Pflanz-zeiten), Bauernweisheiten, tägliche Wetterdaten zum Ankreuzen, monatliche Arbeitstips, Mischkultur-/Kräutertabelle, Landesgartenschauen, Adressen u.v.m.
Natürlich Gärtnern 2002 - Das praktische Gartentagebuch
OLV Verlag Xanten
144 S.
DM 16,95
ISBN 3-922201-38-5
- Mondkalender (Aussaat/Pflanzzeiten) nach Kurt Walter Lau, Bauernweisheiten, großer redaktioneller Teil mit Beiträgen rund um den Biogarten, monatliche Arbeitstips, Gründüngungs-/Mischkulturtabelle u.v.m.
Kalender für den Biogarten 2002 - Tipps, Tabellen, Adressen
Pala-Verlag Darmstadt
160 S.
DM 18,80
ISBN 3-89566-157-0
- Mondkalender nach eigenen und anthroposophischen Erfahrungen (Aussaat-/Pflanzzeiten), Bauernweisheiten, monatliche Arbeitstips, Portraits von alten Gemüsesorten, redaktionelle Themen wie Biosaatgut oder Jauchen und Brühen, Tabelle mit Saat-/Pflanz-/Erntezeiten, Gründüngungs-/Mischkulturtabelle, Adressen u.v.m.
Aussaattage 2002 von Maria Thun
M.Thun Verlag Biedenkopf
DM 15,90
ISBN 3-928636-26-X
- Die wohl bekanntesten, fundiertesten und beliebtesten Aussaattage aus der Konstellationsforschung von fünfzig Jahren. Themen dieses Jahr u.a. Rückblick auf die Forschung, Fruchtfolge im Glashaus oder Folientunnel, Blumenkästen für Fenster und Balkon, Versuchsreportagen, was ist Demeter? u.v.m.
So langsam sollte sich der Gärtner auch Gedanken über sein
Bio-Saatgut im nächsten Jahr machen. Interessante Artikel dazu in diesem Rundbrief und im GR 6/2000: "Auf den Samen kommt es an". Noch mehr Biosaatgut führt jetzt Ulla Grall, die bisher die raren und ungewöhnlichen Kürbis- und Tomatensorten des französischen Biohofs Ferme de Sainte Marthe vertrieb. Erweitert wurde das Angebot mit Gemüse, Kräuter und Blumen von der biologischen Samengärtnerei Zollinger aus der Schweiz.
Bio-Saatgut
Ulla Grall
Eulengasse 3
55288 Armsheim
ulla.grall@t-online.de
www.bio-saatgut.de (Online-Bestellungen, Sortenliste zum downloaden u.a.)
Sortenliste mit Farbkatalog von Sainte Marthe gegen Vorauszahlung von DM 5,-, Liste ohne Bilder gegen Einsendung von 2,20 DM oder eines vorfrankierten Briefumschlags.
Die Saatgutinitiative Kaiserstühler Garten will vor allem Saatgut als Kulturgut einer Region bewahren und fördern. Seit letztem Jahr beteiligen sich daran zehn bio und konventionelle Betriebe aus der Region um den Kaiserstuhl. Sie produzieren und bieten Saatgut verschiedener samenfester Gemüsesorten, Blumen und Kräuter an. Außerdem ist ein Schaugarten als Erhaltungszuchtgarten in der Planung. Er soll eine Abteilung für ein- und zweijährige Gemüsesorten und eine für ausdauernde Kulturpflanzen wie Obstbäume und Reben haben. Die Saatgutinitiative will außerdem regionale Strukturen stärken und die bäuerliche Landwirtschaft sichern.
Koordinationsbüro der Eichstetter Saatgutinitiative
Haupstr. 57
79356 Eichstetten
Tel. 07663/9420-01
Fax 07663/9420-02
KoBra-mail@t-online.de
www.kaiserstuehler-saatgut.de oder www.kaiserstuehler-garten.de (Saatgut-Bestellmöglichkeit)
Weiteres samenfestes Biosaatgut gibt es bei...
Allerleirauh GmbH (Initiativkreis für Gemüsesaat-gut aus Biologisch-Dynamischem Anbau)
Kronenstr. 24
61209 Echzell
Tel. 06035/81216
Fax 06035/81275
allerleirauh.saat@t-online.de oder im Naturkostfachhandel
Dreschflegel
Föckinghauser Weg 9
49324 Melle
Tel. 05422/8994
Fax 05422/8764
Ulrike Behrendt (Demeter)
Oldendorfer Landstr. 14
27729 Holste
Tel. 04748/3237
Fax 04748/3237
Noch mehr Adressen, auch aus Frankreich, Österreich und der Schweiz im Internet unter der Rubrik Biogartentips oder gegen 1,10 DM in Briefmarken bei Demeter Baden-Württemberg (Adresse siehe Impressum)
Aussaat- und Pflanzzeiten im November und Dezember
Pflanzen im November:
Obstbäume, Beerensträucher, Blumenzwiebeln, Rosen, Kletterpflanzen, Sträucher, Laubbäume
Pflanzen Anfang Dezember:
Blumenzwiebeln, Rosen, Sträucher
Vom Reagenzglas zu Wegwerfprodukten: Hybriden
von Christina Henatsch und Iris Mühlberger
Hybridsorten werden nicht nur von Profi-Anbauern, sondern auch immer mehr von Hausgärtnern den samenfesten Sorten vorgezogen. Hauptgründe sind Vorstellungen, daß Hybriden ein schöneres Produkt ergeben, einen höheren Ertrag bringen und widerstandsfähig gegen bestimmte Krankheiten und Schädlinge sind. Herrschen jedoch extreme Wetterverhältnisse, bekommt auch eine braunfäuleresistente F1-Tomate den Pilz. Weniger bekannt ist, daß bei sorgfältiger Selektion von samenfesten Sorten genauso Widerstandsfähigkeit und Einheitlichkeit erreicht werden können. Die Pflege der samenfesten Sorten wurde jedoch in den letzten Jahren von den Züchtern vernachlässigt, da Hybriden als Wegwerfsorten wirtschaftlich interessanter sind. Denn Hybridsaatgut ist nur für ein Anbaujahr geeignet, muß also immer wieder neu beim Züchter nachgekauft werden. Hybriden sind zwar in der ersten Generation (F1) einheitlich. Bei weiterem Nachbau spalten sie sich jedoch in alle möglichen Formen auf. Damit haben sie einen eingebauten Patentschutz, der in der USA entwickelt wurde, da es dort kein Sortenschutzgesetz wie bei uns gibt.
Durch Inzucht zur Hybride
Bei der Hybridzüchtung müssen zwei Inzuchtlinien miteinander gekreuzt werden. Dazu werden biotechnische Methoden angewendet. Da die meisten Kulturarten Fremdbefruchter sind, werden reinerbige Linien durch erzwungene Selbstbefruchtung erstellt. Das dauert etwa sechs, bei zweijährigen Kulturen wie Möhren oder Kohl, zwölf Jahre. Dabei können unter anderem bei Möhren oder Porree Inzuchtdepressionen auftreten. Sie führen zum vorzeitigen Zusammenbrechen der Linien. Dem wird entgegengewirkt, indem Staubbeutel oder Sporen auf einen Nährboden gelegt werden und durch eine gezielte Zugabe von Nährstoffen und Pflanzenhormonen reinerbige Pflanzen heranwachsen. Sie haben allerdings nur einen Chromosomensatz, der dann noch künstlich, unter Zugabe eines Pflanzengiftes (Colchizin) verdoppelt wird. Bei dieser Labor-Züchtung wird die generative Entwicklung der Pflanze (Blühen und Samenbildung) völlig umgangen. Sie wird durch die Vermehrung im Reagenzglas ersetzt. Die entstandenen Inzuchtlinien sind oft so schwach (zum Beispiel Porree), daß sie auch nur vegetativ, unter der Verwendung von Zellkulturen, erhalten werden können. Damit endgültig eine Hybridsorte entsteht, werden am Ende noch die Inzuchtlinien miteinander gekreuzt. Dabei muß wiederum verhindert werden, daß sich die reinen Linien innerhalb des Bestandes mit sich selbst kreuzen. Eine Linie muß steril sein oder gemacht werden. Dazu werden teilweise pollensterile Pflanzen verwendet, die als Defekt natürlich vorkommen. Nur gibt es dabei bis zu zehn Prozent Abweicher. Das wurmt die Saatgut-firmen. Nicht, weil der Gärtner dann "nicht-erntewürdige" Ausreißer im Bestand hätte, sondern weil diese Ausreißer die reinen Linien darstellen und damit Zuchtmaterial sind. Das könnte von anderen Firmen "geklaut" werden. Deshalb wird nach neuen biotechnischen Methoden gesucht wie zum Beispiel der "
Cytoplasmatischen männlichen Sterilität (cms)". Damit kann eine hundertprozentige Sterilität erreicht werden. Bei manchen Pflanzen liegt die Erbinformation der Sterilität im Cytoplasma. Das heißt, sie kann nicht eingekreuzt, sondern nur durch die Mutter übertragen werden. Diese spezielle Sterilität wurde zum Beispiel bei Rettichen und Sonnenblumen gefunden, nicht jedoch beim verwandten Kohl und Chicoree. Die Information aus dem Rettich oder der Sonnenblume wird nun mittels "
Protoplastfusion" auf den Kohl oder den Chicoree übertragen. Dabei werden die Zellwände von Enzymen aufgelöst und danach die entstandenen Protoplasten in ein elektrisches Feld gebracht. Ein Stromstoß führt erst zur Zell- und dann zur Kernverschmelzung der Kohl- mit der Rettichzelle. Die so entstandenen Pflanzen sind nun wirklich hundertprozentig steril. Das heißt, es gibt keine Ausreißer mehr und es kommt auch nicht mehr zur Samenbildung. Eine Kreuzung zum F1-Hybriden ist nun ohne Probleme möglich.
Kaum zu glauben, daß die Protoplastfusion nicht unter das Gentechnikgesetz fällt. Sie gilt als Biotechnologie!
Ernährungsqualität hybrider Sorten
Frau Dr. Balzer-Graf vom Forschungsinstitut für Vitalqualität in Frick (CH) verglich in zahlreichen Untersuchungen Hybriden mit samenfesten Sorten. Dabei zeigten sich, auch bei verschiedenen Arten, immer wieder ähnliche charakteristische Unterschiede.
Samenfeste Sorten haben...
- leinen höheren Trockensubstanzgehalt
- ein besseres Reifevermögen (Einfachzucker wird besser und vollständiger zu Doppelzuckern umgeformt)
- ein besseres Mineralstoffaufnahmevermögen
- einen arttypischeren Geschmack
- eine höhere Vitalität als Hybridsorten.
Sie sind insgesamt arttypischer als Hybriden. Diese wurden als vegetativ, unreif, schnell alternd, verhärtet und nicht typisch beschrieben. Eine Hybrid-Möhre sieht zwar äußerlich aus wie eine Möhre und schmeckt manchmal auch noch etwas danach. Sie zeigt jedoch im Kupfer-Kristallisationsbild, Steigbild oder Chromatogramm kaum noch die für Möhren oder überhaupt für Wurzelfrüchte typischen Formen mehr. Beachtenswert bei diesen Ergebnissen ist, daß alle Möhrensorten unter Biologisch-Dynamischen Bedingungen angebaut wurden, und die Hybridsorten trotzdem keine guten Nahrungsqualitäten aufwiesen. Die samenfesten Möhrensorten dagegen ließen sich durch Biologisch-Dynamischen Anbau und Nachbau in ihren Qualitäten sogar noch weiter verbessern. So zeigte sich bei Saatgut von konventionellen Züchtern schon nach einer Generation Biologisch-Dynamischer Vermehrung und Selektion eine deutliche Steigerung der oben genannten Qualitätsmerkmale. Beim Rückblick auf die Züchtungsmethoden sind diese Ergebnisse nicht erstaunlich. Eine Hybride ist zwar äußerlich gesehen homogen, enthält jedoch eine maximale Mischerbigkeit; das Chaos oder die Turbulenz zeigt sich dann in der Spaltung der nächsten Generation.
Die Hybridzüchtung ist ein teures und aufwendiges Verfahren, das sich nur größere Firmen leisten können. Dazu spielt die Geschwindigkeit eine große Rolle. Oft hält sich eine Sorte nur noch drei bis vier Jahre bis sie von der nächsten abgelöst wird. Das führt zu einer immer weitergehenden Monopolisierung der Saatgutfirmen. Saat-gut ist seit Entstehung der Kulturpflanzen (5000 bis 2000 v. Chr.) ein Kulturbegleiter des Menschen. Durch Generationen hindurch veränderten sich die Sorten und passten sich immer wieder neu an veränderte Umgebungen und Anbaubedingungen an. Bei hybriden Sorten ist diese Wandlungsfähigkeit nicht mehr gegeben, denn die F1-Sorten werden immer wieder neu erstellt. Die Sorten als solche können sich nicht weiter entwickeln. Damit tragen sie auch nicht mehr zur Biodiversität der Kulturpflanzen bei. Jeder Gärtner sollte sich deshalb fragen, was es für ihn bedeutet, wenn er ein Lebensmittel anbaut, das kein Entwicklungspotential mehr in sich trägt.
Der Verein "Kultursaat" arbeitet zusammen mit dem "Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus Biologisch-Dynamischem Anbau" (Allerleirauh) an einem umfassenden Sortiment von vitalen und charakterstarken Gemüsesorten.
Kultursaat e.V.
Auguste-Victoriastr. 4
61231 Bad Nauheim
Tel. 06032-918617
Fax 06032/918622
Hybride Unkrautarten vermehren sich immer schneller
Genetische Eigenschaften, die von Feldfrüchten an ihre wildwachsenden Verwandten weitergegeben werden, bleiben wenigstens sechs Generationen lang bestehen. Laut einer Studie der Ohio State University (
www.osu.edu) mit Rettichen ist es sogar wahrscheinlich, dass diese Eigenschaften viel länger nachweisbar bleiben. Das bedeutet, dass Eigenschaften wie künstlich erzeugte Resistenzen zu einem permanenten Bestandteil der Unkrautpopulation werden und so eine Gefährdung für die Ernten darstellen können. Die Ökologin Allison Snow erklärte, daß die neuen hybriden Unkrautarten anfangs nicht so fortpflanzungsfähig wie ihre wilden Vorfahren seien. Allerdings scheinen sie diesen Rückstand rasch aufzuholen. "Das Ergebnis können extrem abgehärtete und schwer zu bekämpfende Unkrautarten sein." Die Forscher beobachteten sechs Jahre lang vier Populationen von hybridem und wildem Rettich.
(
www.eurekalert.org/pub_releases/2001-08/osu-gpf 080601.php)
Pressetext Austria