22. Mai 2013
Aktueller Inhalt
Arbeitskalender Mai / Juni
von Iris Mühlberger
- Ameisen im Garten
- Gurken am Draht
- Koffein gegen Schnecken
- Wildkräuter (mit Buchtips)
- Drathwürmer
- Hornkiesel gegen Schnecken
Mai
Als Erstes möchte ich meine Beobachtung aus dem letzten Gartenrundbrief berichtigen. Der Grünspecht in meinem Garten hat sich als Grauspecht entpuppt. Über ihn freue ich mich natürlich genauso. Apropos Grün: Ich habe einige Zuschriften und Anrufe auf meinen Vierfarbwunsch hin bekommen. Alle gingen in die Richtung, daß der Rundbrief doch so bleiben soll, wie er ist. Das finde ich eigentlich schade. Denn einige, besonders ältere Leser/innen haben mir geschrieben, daß die orange Farbe teilweise unleserlich sei. Auch aus diesem Grund hätte ich lieber ein vierfarbiges Heft. Da wir bei Demeter mit einem einheitlichen Erscheinungsbild arbeiten (grün-oranges Logo), müssen wir uns an die beiden Farben halten oder eben vierfarbig drucken. Ich versichere Ihnen, daß, falls es einmal dazu kommen sollte, die Abogebühren auf keinen Fall erhöht werden.
Auch zum Thema Ameisen aus dem letzten Heft möchte ich noch etwas hinzufügen: Eine Leserin erzählte mir, daß Ameisen auf Wasseradern laufen und leben. Ich habe gelesen, daß sie richtiggehende "Strahlensucher" seien. Ihre Nester sollen sie sogar auf der Kreuzung von zwei Wasseradern errichten. Damit bevorzugen sie wohl Plätze, die Menschen eher meiden sollten. Interessante Tips zum Vertreiben von Ameisen geben auch Experten des Gartenbauzentrums Straelen der Landwirtschaftskammer Rheinland. Sie empfehlen, Wermutjauche in die Bauten zu gießen. Das Rezept: 300 Gramm frisches oder 30 Gramm getrocknetes Kraut in zehn Liter Wasser etwa 14 Tage gären lassen und unverdünnt anwenden. Außerdem sollen Ameisen den Geruch von mediterranen Kräutern wie Lavendel, Thymian oder Majoran nicht mögen. Weiter berichtet die Kammer, daß sich Ameisen durch Kupferblech vertreiben lassen indem ein Stück Blech in den Bau gesteckt wird. Schon nach kurzer Zeit seien die Ameisen verschwunden. Überall dort, wo sich die Tiere niederlassen, sollte das Blech für einen Tag in der Erde steckenbleiben.
Ab Mitte Mai, in den meisten Regionen nach den Eisheiligen, können die empfindlichen Jungpflanzen (Tomaten, Gurken, Zucchini, Balkonblumen usw.) endlich ins Freie. Mit Sellerie, Melonen, Auberginen und Paprika warte ich immer etwas länger, da sie sehr kälteempfindlich sind. Oft sind die Nächte Ende Mai bis Anfang Juni noch einmal recht kühl. Gute Erfahrungen habe ich im Freiland mit Gurken an einem Draht oder Gitter gemacht. In luftiger Höhe bekommen sie mehr Sonne und Wärme ab und trocknen schneller als auf dem Boden liegend. Außerdem wachsen die Gurken schön lang und werden kaum von Schnecken erreicht. Auch der Mehltaupilz läßt länger auf sich warten.
Welche Gärtnereien in Deutschland Demeter-Jungpflanzen verkaufen, finden Sie in der Rubrik Demeter-Jungpflanzen. Die Liste wird ständig aktualisiert.
Im GR 5/2002 habe ich berichtet, daß eine 0,01%ige Koffeinlösung Schnecken von Gemüse abhalten soll. Eine 2%ige Lösung war bei Versuchen sogar effektiver als 0,2%iges Metaldehyd (Schneckenkorn). Dabei entspricht ein normal starker, frisch aufgebrühter Kaffee (nicht instant), etwa einer 0,05%igen Koffeinlösung.
Im Mai wachsen noch sehr viele schmackhafte Wildkräuter in der Natur. Sie eignen sich teilweise hervorragend für Frühlingssalate oder warme Gerichte. Wer beim Sammeln im Wald Angst vor den gesundheitsschädlichen Fuchsbandwurmeiern hat, sollte die Kräuter blanchieren oder nur gekocht essen. Die Eier sterben bei Hitzeeinwirkung ab, jedoch nicht, wenn sie eingefroren werden. Dabei frage ich mich, wie es bei Gemüse aus dem Freiland oder eigenem Garten ist, wo auch Füchse herumschleichen können. Ich denke, es muß jede/r für sich entscheiden, wie er/sie sich verhält. Wegen ihres guten Geschmacks kann ich aus meiner Erfahrung folgende Wildkräuter (roh oder gekocht) empfehlen: Blätter von Bärlauch und Knoblauchsrauke, Blätter und Blüten von Gänseblümchen, Blüten vom März-Veilchen, junge Brennessel- und Gierschblätter. Zu bitter oder intensiv schmecken für mich Gundermann, Löwenzahn und Schafgarbe. Sauerampfer ist mir etwas zu sauer. Es sollte auch nicht zu viel davon roh gegessen werden, da die Blätter einen hohen Oxalsäuregehalt haben. Für alle Wildkräuter gilt: nur ernten, wenn sie ganz sicher bestimmt werden können.Helfen können dabei gute Bestimmungs-bücher. Über Wildkräuter sind in letzter Zeit viele Bücher in den Handel gekommen. Folgende Auswahl gefällt mir sehr gut:
Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen
Detlev Henschel
Kosmos Verlag Stuttgart
ISBN 3-440-09154-6
256 Seiten
€ 16,90
Zu jeder der 244 Pflanzen ein Foto, gut recherchierte und fundierte Erklärungen
mit Gefahrentips und Verwechslungsmöglichkeiten, Rezepte, Sammelkalender
Wildpflanzen für die Küche
François Couplan
AT Verlag Aarau Schweiz
ISBN 3-85502-571-1
€ 22,90
Rund 50 Beschreibungen über mindestens je zwei Seiten mit Fotos, der Autor ist
kompetenter Ethnobotaniker, ausgefallene Rezepte und ausführliche Beschreibungen
mit Verwechslungsgefahren
Holunder, Dost und Gänseblümchen
Heide Haßkerl
Pala Verlag Darmstadt
ISBN 3-89566-149-x
€ 12,80
Das Buch mit den meisten Wildkräuter-Rezepten, Sammelkalender, Erntetips, Methoden
der Haltbarmachung, alte Bräuche, Autorin ist Biobäuerin, nur Zeichnungen, als
Kochbuch sehr zu empfehlen
Sie können alle Bücher auch in der Rubrik Buchtips bestellen und unterstützen damit den Gartenrundbrief.
Juni
Wenn über Nacht frisch gepflanzter Salat welkt oder wenn Saaten kurz nach dem Auflaufen schlapp machen und verdorren, ist oft der
Drahtwurm der Übeltäter. Die hellbraun glänzenden, drahtigen Larven des Schnellkäfers sind je nach Alter wenige Millimeter oder bis zu zwei Zentimeter lang. Man findet die Würmer außer an Salat noch an Getreide, Kartoffeln, Rüben, Kürbis, Melonen, Erbsen, Bohnen, Zwiebelgemüse und Blumenwurzeln. Das Heft Winke von der Abtei Fulda gibt folgende Tips gegen den unbeliebten Bodenbewohner:
- Möglichst nicht auf Flächen direkt nach Wiesenumbruch anbauen.
- Bei Kalkmangel aufkalken, da der Wurm kalkhaltige Böden meidet.
- Bei starkem Befall Boden bei Hitze und Trockenheit intensiv bearbeiten (ist normalerweise nicht zu empfehlen).
- Fangpflanzen (Salat, Kartoffeln) anbauen und bei welken Pflanzen an den Wurzeln die Drahtwürmer absammeln.
- Auf kleineren Flächen Köder auslegen: halbierte Kartoffeln oder Möhren (mit der Schnittfläche in den Boden).
- Spitzmäuse, Laufkäfer und Vögel fördern, da sie die natürlichen Feinde sind.
Wenn die Jungpflanzen gut angewachsen sind, wird es wieder Zeit, das Biologisch-Dynamische
Hornkieselpräparat zu spritzen. Es sollte erst angewendet werden, wenn die Früchte der Pflanzen erkennbar sind: Herzblätter vom Salat oder Kohl drehen sich, erste Fruchtschoten sichtbar, haselnußgroße Tomaten usw. Sehr gute Erfahrungen mit Hornkiesel gegen Schnecken hat eine Leserin gemacht. Vor zwei Jahren wurde ihr Garten auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung umgestellt. Die erste Hornkiesel-Ausbringung wurde versuchsweise als Mittel zur Schneckenabwehr verwendet - dreimal hintereinander auf offenen Boden gespritzt (ohne Beachtung von Planeten-/Mondstellungen). Zwar wurden dadurch die Schnecken nicht zur Abwanderung bewegt, doch fanden sich letztes Frühjahr bedeutend weniger Gelege im Boden, auch schien die Freßlust der geschlüpften Tiere deutlich schwächer als gewohnt zu sein. Der Erfolg: Empfindliche Setzlinge konnten erstmals (fast) ohne Schutz, nach Totalausfällen in den Jahren vorher, großgezogen werden. Die Leserin sucht nun andere Leser, die gleiche Erfahrungen gemacht haben. Sie gibt ihr Rezept gerne weiter:
Dagmar Siebrecht
Hegekamp 22
59394 Nordkirchen
Tel/Fax 02596/529376
Der Sommer
von Walther Cloos
Am 25. Mai, dem Tag des heiligen Urban, beginnt der Sommer. Es ist einer jener berühmten Tage, deren Wetter entscheidend ist für das Wetter im Spät-Jahr. Ist es an diesem Tage schön, dann gedeiht zum Beispiel der Wein gut. Hier wird selbstverständlich eingewendet werden, daß der Sommer doch am 21. Juni beginne. Wie unsinnig aber dieses Datum ist, wird der einsehen, der sieben Tage weiter denkt: "Peter und Paul macht dem Korn die Wurzel faul." Das heißt aber, daß das Korn schon zu reifen beginnt. Wie soll das nährende Korn schon sieben Tage nach Sommers Anfang zu reifen beginnen, wenn es wirklich nicht einen "Sommer" hinter sich hat? Dieser Sommer des Korns liegt aber zwischen Ende Mai und Ende Juni, da blüht das Korn. Andere Getreidearten wie Weizen, Gerste und Hafer blühen noch später. Wenn man fernerhin die Gräser betrachtet, so kann man feststellen, daß fast alle zwischen Ende Mai und Ende August blühen. Das ist der Sommer. Es ist die Zeit der Rosen im Juni, der blühenden Wiesen durch den Juli und August, die wirkliche Blütezeit des Jahres.
Kühles Klima bewirkt intensiven Geschmack
Hier wird wieder eingewendet werden: Aber der Blütenmonat ist doch der Mai! Das ist auch richtig, aber was da blüht, das sind die Frühlingsblüten, keine Sommerblüten. Was da blüht, das hat entweder Zwiebeln und Knollen im Boden und die Blüten schon im vergangenen Jahr vorbereitet, oder es sind Bäume, die ja das gleiche tun. Diese Frühlingsblumen brauchen noch eine gewisse Kühle, die eigentlich erst Mitte Mai ihr Ende findet (Eisheilige). Zu diesem Blühen gehören alle unsere Obstbäume. Die Früchte von diesen Bäumen schmecken so gut und kräftig, weil sie noch in einer kühlen Zeit blühen und in der Sommersonne reifen. Kern- und Steinobst aus wärmeren Zonen als der gemäßigten schmecken fade und haben kein Aroma - wie wir alle wissen. Sie sehen nur prächtig aus, weil das intensive Licht sie zwar leuchtend angemalt hat, aber die zu große Wärme hat ihren Duft verbrannt. Die Kernhaftigkeit unseres Obstes ist ein Frühlingsgeheimnis. Aber die Nährkraft unseres Getreides und unserer Sommergemüse ist ein Sommergeheimnis.
Das Frühjahrsgrün verbrennt zu feurigen Farben
Dieses Sommergeheimnis wird offenbar an den Rosen und den blühenden Wiesen, aber es verbirgt sich bei allen den Pflanzen, die uns zur eigentlichen Nahrung dienen. Was geschieht denn da eigentlich in diesem sommerlichen Blühen? Im Frühling sahen wir, wie alles an der Pflanze so verläuft, daß sie im Wachstum ihre unsichtbaren Formen mit Substanz durchdichtet. Unsichtbares wird sichtbar. Es ist so, wie wenn eine Schicht sich herein senken würde aus dem Umkreis der Erde, getragen von feuchtwarmer Luft, die die Pflanzenformen durchwebt und in die Sichtbarkeit rückte. Aber auf diese Schicht folgt dann Ende Mai, gegen den Sommer hin, eine andere, eine, die weit draußen war um die Erde herum, viel weiter als die "Frühlingsschicht". Die Kräfte, die in dieser anderen Schicht, der "Sommerschicht", walten, sind ganz andere als die des Frühlings. Eigentlich sind sie hemmende, ja tötende. Denn was geschieht jetzt, wenn das Sommerblühen beginnt? Die Pflanzen hören auf, weiter wesentlich zu wachsen. Am Ende der Sprosse und Triebe bilden sich plötzlich dicke Knospen. Was an Blättern, den Stengel umfassend, herauflief, staut sich zu einem Knäuel grüner Kelche, denen ein Gebilde aus Farbe und Duft entspringt: die Blüte. An ihr ist das Grün der lebenden Pflanze verschwunden. In allen Farben des Regenbogens hat sich die Sommerschicht herein gesenkt, das Wachstum gehemmt, die Blätter verwandelt und das Grün verbrannt zu leuchtendem Gelb und Rot, zu metallischem Blau und Violett. Das "Feuer", das da brennt, kann man in den Farben sehen und im Duft der Blüten riechen. Es ist ein mildes Feuer, aber eines, das um so tiefer eingreift ins Leben der Pflanze. Denn wenn wir nun, mit berechtigter Skepsis und allen Schikanen moderner Chemie, untersuchen, was da eigentlich "passiert" beim Blühen, dann müssen wir tatsächlich feststellen, daß die grüne Farbe, die in den Blättern ist, "verbrannt" wird zu den Farbstoffen der Blüten, daß das Eiweiß des Pflanzensaftes "verbrannt" wird zu feinsten Duftstoffen, ätherischen Ölen und Harzen, daß die flüssige Stärke umgewandelt wird zum Nektar der Blüten, den die Bienen dann zu Honig machen. Alles was da herauf strömt aus der Pflanze und in den Bereich jener Sommerschicht kommt, die sich über die Erde senkt, wird verbrannt und verwandelt in ihrem milden Feuer.
Der Wechsel der Jahreszeiten enthält das Grundgeheimnis für das Nährende in der Natur
Die Wolken von Blütenstaub, die sich erheben über den Getreidefeldern und Wiesen, sind der Rauch dieses Feuers. Dieser Rauch ist selbst noch feuergeschwängert und senkt sich wieder herab, um mit seiner Wärme verwandelnd einzugreifen in die Blüten anderer Felder. Die Flammen dieses Sommerfeuers, die wir in den Hundstagen so heiß auch selbst zu spüren bekommen, sie schlagen bis in den Herbst hinein, wenn die äußere Wärme längst entschwunden ist. Diese Flammen sind es, die das Grün unserer Wälder und Wiesen verbrennen zu Rot und Braun, zu Gelb und Orange. Es sind die Flammen, die unsere Früchte bemalen und der Traube die Süße geben. Die Kraft des milden Sommerfeuers ist die Läuterung. Das Verdichtete des Frühlings wird hinübergeführt in ein teilweises Wieder-Auflösen, in ein Verbrennen. Das Geschaffene wird geopfert, hingegeben an die Kräfte des Feuers und dadurch verwandelt. Die Rose trägt ihr dorniges, zähes Holz dieses Sommerfeuers hinauf und dieses schenkt ihr, das Verdichtete verwandelnd, die reine, duftende Blüte. Das Brotgetreide aber und die derben Kohlköpfe, die Rüben und die Salate sind in ferner Vergangenheit, als sie noch in die Schule wissender und weiser Menschen gingen, gelehrt worden, das Geopferte und Verwandelte in sich zu bergen als Frucht. Ihre Blüten sind unscheinbar und erscheinen erst im folgenden Jahr. Aber sie haben doch teil am milden Feuer des Sommers, das ihre Substanz verwandelt zur Nahrung für den Menschen.
Es gibt Erdgebiete, von denen man sagt, daß dort ewiger Sommer herrsche. Aber dieser Sommer ist ein anderer als der unserer gemäßigten Zonen. Was bei uns eine Jahreszeit ist, die zwischen Frühling und Herbst waltet, ist in den tropischen Regenwäldern das Jahr schlechthin. Da senkt sich kein mildes Feuer herab, die Erde zu befruchten, sondern die Erde ist bis in die Wipfel der Bäume in Feuer getaucht. Da ist kein Wandel, der das Geschaffene des Frühlings hinüberreicht in die Wärme des Sommers, um es reifen zu lassen zur kernigen Frucht und zum goldenen Korn. Der ewige Sommer der Tropen erzeugt Farben, Duft, Aroma und Süße. Er erzeugt feurige Gewürze, schlaff-süße Früchte wie Bananen und Ananas, und dumpf Aromatisches wie den Kakao. Der Wechsel der Jahreszeiten, das "Weiterreichen der goldenen Eimer" enthält das Grundgeheimnis für das Nährende in der Natur. Nicht nur jenes Nährenden, das den Magen füllt, sondern auch jenes anderen, das den Menschen in Opfer und Wandlung weiterführt auf den Wegen seines Geschickes.
Aus : Das Jahr der Erde. Von der Alchymie der Jahreszeiten, 1986, Verlag Urachhaus Stuttgart (vergriffen, nur noch im Antiquariat)
Kräutergarten in Hessen
Seit mehreren Jahren werden im Bildungs- und Informationszentrum (BIZ) des hessischen Dienstleistungszentrums für Landwirtschaft, Gartenbau und Naturschutz Heil- und Gewürzpflanzen gesammelt und kultiviert. Inzwischen wachsen im Schaugarten des Eichhofs in Bad Hersfeld insgesamt sechzig Pflanzenarten (darunter sehr seltene), die hauptsächlich im Juni und Juli blühen. Sie wurden zunächst aus rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten gezogen und untersucht. Seit einiger Zeit sind sie auch öffentlich zugänglich. Das BIZ bietet Führungen und Seminare rund um den Heil- und Gewürzpflanzenanbau an. In Gruppen von bis zu 25 Teilnehmern werden die Gäste über Anbau und Kultur der Pflanzen informiert. Der Apotheker Matthias Holzapfel aus Friedlos informiert nach Absprache über die diätetischen und therapeutischen Aspekte der Pflanzen und Extrakte. Angemeldete Teilnehmer können bei einer Verkostung teilnehmen (Tees, Kräuterquark, Kräuterbutter).
Anmeldung, Broschüre "Arzneipflanzen im Garten" (54 S., 3.-e) und CD-ROM (7.-e), jeweils zzgl. Versand bei:
HDLGN
Bildungs- und Informationszentrum Eichhof
Schloß Eichhof
36251 Bad Hersfeld
Tel. 06621/92280
Demeter im Fernsehen
20. Juni
SÜDWEST-Fernsehen - Kaffee oder Tee ab 16.05 Uhr
Gemüsepflege mit Nützlingen
mit Peter Berg (Demeter-Gärtner in Binzen bei Weil am Rhein)
Telefonnummer für Zuschauerfragen: 0180/2291545