4. Februar 2012
Aktueller Inhalt

Kaisermantel
Arbeitskalender Juli / August
von Iris Mühlberger
- Schlechtes Auflaufen der Saat
- Mit Naturfarben gefärbte Gartenhandschuhe
- Schachtelhalmtee im Sommer
- Hornkieselpräparat spritzen
- Letzte Aussaattermine für Herbstgemüse
- Flechten an Bäumen und Sträuchern
- Rezept: Apple-Crumble
Juli
Jedes Jahr gibt es neue Überraschungen in meinem Garten. Dieses Jahr wollten die ersten
Aussaaten im April kaum keimen und Jungpflanzen stockten im Wachstum. Alle Erbsen musste ich unterhacken, da fast keine gekeimt war. Der Spinat hockte so lange im Boden, dass er Mitte Mai mit kleinen Blättern schon Blütenknospen ansetzte. Sogar relativ spät gesteckte Frühkartoffeln musste ich nachpflanzen, da sie im Boden verfaulten. Pastinake und Rauke keimten erst nach mehrfacher Aussaat optimal. War die Erde nach dem langen Winter einfach noch zu kalt, das Biosaatgut schlecht keimfähig oder sind Schädlinge im Boden? Ich weiß es nicht. Der Boden war jedenfalls sehr schön locker und wurde im März mit bio-dynamischen Kompost versorgt. Falls Sie die gleichen Probleme hatten, wäre es schön, wenn Sie mir eine Nachricht senden könnten an
redaktion@gartenrundbrief.de.
Leider hat sich im letzten Gartenrundbrief ein Fehler eingeschlichen. Die Adresse der Purivox GmbH auf Seite 7 lautet richtig:
Hauptstr. 11
67308 Ottersheim
Fon 0 63 55 / 95 43-0
Fax 0 63 55 / 95 43-29

Gartenhandschuhe "Rostaing" aus Leder
Ich arbeite gerne mit
Gartenhandschuhen, da sonst meine Hände zu stark austrocknen und nur schwer wieder sauber zu bekommen sind. Mich begeistern die mit Naturfarben gefärbten Handschuhe "Rostaing" aus Leder. Nach Angaben des französischen Herstellers entsprechen sie den gesetzlichen EU-Normen. Somit seien keine gesundheitlichen Nebenwirkungen beim Tragen zu befürchten. Ich habe sie ein paar Monate lang auch unter härtesten Bedingungen getestet. Sie sind sehr schön weich und trotzdem äußerst stabil. Erstaunlicherweise kann man damit auch fein arbeiten, zum Beispiel Wildkräuter zupfen. Für Lederhandschuhe sind sie relativ wasserdicht, verhärten aber bei häufigem Kontakt mit Wasser und nach dem Waschen leicht. Dies ist mit 40 Grad möglich. Ein kleiner Nachteil ist, dass sie bei Nässe stark an die Hände abfärben. Ganz wichtig ist es, die Handschuhe eine Nummer größer zu bestellen als normal, da sie sehr klein ausfallen.
Preis: €19,90 zzgl. Versand, hellbraun bei
Staudengärtnerei Bornhöved
Plöner Str. 10
24619 Bornhöved
Fon 0 43 23 / 65 80
Fax 0 43 23 / 90 08 38
www.staudengaerten.de
In der ersten Julihälfte sollten der Boden und alle Kulturen noch einmal mit Schachtelhalmtee gespritzt werden. Zeigen sich schon Schäden durch Pilzkrankheiten wie Mehltau, an drei Tagen wiederholen. Fertiges Schachtelhalmextrakt gibt es unter anderem von Oscorna oder Neudorff.
Schachtelhalmtee-Rezept
10 gr getrockneten Ackerschachtelhalm in
2 Liter kaltes Wasser geben und 20 Minuten kochen lassen. In den kalten Tee 8 Liter Wasser geben und ca. 10 Minuten umrühren, danach anwenden.
Jetzt ist wieder der richtige Zeitpunkt das biologisch-dynamische
Hornkieselpräparat zu spritzen. Es fördert die Blatt-, Blüten- und Fruchtbildung der Pflanzen, macht sie widerstandsfähiger gegen Pilzkrankheiten und beschleunigt ihr Ausreifen. Das Präparat wird erst ausgebracht, wenn die Frucht der Pflanze erkennbar ist: Möhrenwurzel wird rötlich, Tomaten sind hasel-nussgroß, Herzblätter vom Salat oder Kohl drehen sich. Hornkiesel wird am frühen Vormittag bei sonnigem Wetter ausgebracht, wenn die Blüten noch geschlossen oder von einer schützenden Tauhülle umgeben sind. Eine Messerspitze Hornkiesel in fünf Liter handwarmes Wasser geben (kein Metallgefäß nehmen!) und eine Stunde lang von außen nach innen mit wechselnder Drehrichtung rühren. Danach durch Mullwindel oder ähnlichem in die Handspritze füllen und mit kleinster Düse ganz fein über die Pflanzen sprühen. Fünf Liter reichen für 1.000m². Genaue Anleitung mit Bezugsquelle in dem Buch:
Anleitung zur Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate
von Christian von Wistinghausen
Verlag Freies Geistesleben
ISBN 3-7725-1040-x
€10,50
August
Die längsten Tage sind vorbei und es beginnt wieder der Countdown der
letzten Aussaattermine. Nachfolgend die spätesten Termine, die für mittlere Lagen bei uns gelten. Faustregel für späte Aussaaten: Eine Woche später gesät - Ernte zwei bis drei Wochen später.
| Gemüse |
Aussaat |
Pflanzung |
|
| Blumenkohl |
1. Juli |
1. August |
| Brokkoli |
3. Juli |
6. August |
| Buschbohnen |
10. Juli |
|
| Chinakohl |
Ende Juli / Anfang August |
Mitte / Ende August |
| Eissalat |
22. Juli |
15. August |
| Endivien |
10. Juli |
10. August |
| Fenchel |
8. Juli |
10. August |
| Kohlrabi |
10. Juli |
12. August |
| Kopfsalat / Eissalat |
1. August |
20. August |
| Romana |
19. Juli |
10. August |
| Stangenbohnen |
1. Juli |
|
| Zuckerhut |
5. Juli |
1. August |

Flechten am Holunder
Für Feldsalat gilt:
| Direktsaat |
Erntebeginn |
|
| 15. Juli |
10. September |
| 1. August |
5. Oktober |
| 15. August |
5. November |
| 1. September |
5. Dezember |
| 15. September |
1. März |
| 1. Oktober |
1. März |
Quelle: BÖG Infofax
Wie gelbsilbrige Bänder überziehen immer mehr Flechten vor allem das ältere Holz von Sträuchern und Bäumen. "Doch das, was viele Gärtner 'Gelbe Pest' nennen, ist ein völlig normaler Vorgang in der Natur", beruhigt Gottfried Röll von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöch-heim. Weder schädigen die Flechten die Pflanzen noch führen sie zu weniger Ertrag bei den Obstgehölzen. Sie sind im Gegen-teil ein Zeichen dafür, dass in den letzten Jahren unsere Umwelt zum einen sauberer und zum anderen staubiger geworden ist. "Der hohe Schwefelgehalt in der Luft und der saure Regen in den vergangenen Jahr-zehnten schädigten die Flechten so sehr, dass sie fast völlig verschwunden waren", erklärt Gottfried Röll. "Jetzt können sie zurückkehren - und sich bestens von der nun erhöhten Feinstaubbelastung in der Luft ernähren." Auch die heißen, trockenen Sommer der letzten Jahre scheinen die Symbiosen aus Pilzen und Algen zusätzlich gefördert zu haben. Die Flechten gedeihen auf der Sonnenseite der Gehölze am besten. Pflanzen sind nur in Ausnahmefällen so dicht mit ihnen bewachsen, dass kleine Äste absterben können. "Wer Sträucher und Bäume regelmäßig von altem Holz befreit, wird bald nur noch wenige der gelben Flechten finden."
Rezept
Der Apple Crumble ist ein Genuss
Er ist ein Streuselkuchen ohne Boden oder ein Apfelkompott mit Streuselbelag. Egal wie - er schmeckt einfach köstlich.
Zutaten: 4 mittelgroße Äpfel, etwas Zitronensaft und Wasser, etwas Zucker (Ahornsirup oder flüssiger Honig)
Für die Streusel: 100 gr Zucker, 125 gr Mehl, 100 gr kalte Butter, etwas Vanille(zucker), Prise Salz
Äpfel schälen und in Stücke schneiden, mit etwas Wasser, Zitronensaft und Süßungsmittel kurz aber nicht zu weich dünsten. Werden die Äpfel sehr klein geschnitten, kann das Dünsten entfallen. Für die Streusel Zucker, Mehl, Salz und Vanille mischen. Die kalte Butter in Flöckchen darüber geben und schnell zu Streuseln verreiben. Die gedünsteten oder rohen Äpfel in eine ausgefettete Form geben, Streusel darauf verteilen. Etwa 35 Minuten bei 200 Grad (Umluft 180) im Ofen goldbraun backen. Mit Sahne, Vanillesoße oder Vanilleeis servieren.
Imkern mit Naturwabenbau - Teil 4 (letzter Teil)
von G. Friedmann, Demeter Imker
Es ist möglich, Schädigungen an den Bienenvölkern anhand ihrer Art des Wabenbaues zu erkennen. Im Sommer 2002 zeigten mehrere Schwärme Abnormitäten und Desorientierungen beim Wabenbau. In den Rähmchen befanden sich lediglich isoliert nebeneinander hängende 'Wabenlappen', die nicht zu einer einheitlichen Wabe zusammenwuchsen. Alle betroffenen Schwär-me gingen bereits im Herbst ein. Waren dies schon Vorboten des im Winter folgenden Bienensterbens? Es drängte sich der Verdacht auf, dass die Desorientierung durch die Wirkung von Insek-tiziden hervorgerufen sein könnte. Im Labor-versuch beeinträchtigten diese das Lern- und Kommunikati-onsverhalten der einzelnen Biene. Ein geordneter Wabenbau hingegen kann nur entstehen, wenn die Kommunikation in der Bautraube optimal funktioniert. Für einen Imker, dessen Völ-ker ihre Waben auf Mittelwänden errichten, wäre die Desorientierung nicht erkennbar gewesen. Im Bau von Naturwaben spiegelt sich die Individualität jedes einzelnen Bie-nenvolkes wider. Mittelwände mit ihrer vorgeprägten Zellstruktur hingegen bedeuten eine Normierung der Völker. Die Betracht-ung von Naturbauwaben ist immer wieder ein großer Genuss und weckt die Begeiste-rung für das Wesen Bienenvolk und die in ihm verborgenen Kräfte.
Wie viele Drohnen braucht es?
Auch nach mehr als zehn Jahren mit Naturwabenbau zeigen die Völker immer noch einen stark ausgeprägten Drang, Drohnenbau zu errichten. Die absolute Menge an aufgezogener Drohnenbrut schwankt zwar von Volk zu Volk und von Jahr zu Jahr. Der Anteil der Drohnenbrut an der Gesamtbrut-menge bleibt jedoch relativ konstant. Es ist immer wieder erstaunlich, welche großen Mengen an Drohnenbrut einzelne Völker pflegen. In Fachbüchern wird oftmals be-schrieben, dass ein Bienenvolk etwa 2.500 Drohnen braucht, um sich wohlzufühlen. Lässt man die Bienen allerdings frei und selbst bestimmt bauen, so zeigt sich immer wieder, dass sie bei der Aufzucht von Droh-nen geradezu verschwenderisch sind. Wieso das so ist, ist noch ungeklärt. Die Honigleistung wird entgegen der weit verbreiteten Meinung der Imker durch die massenhafte Aufzucht von männlichen Geschlechtstieren jedoch nur unwesentlich beeinträchtigt. Für viele Imker ist eine deutlich erhöhte Anzahl von Drohnen im Volk aber sicherlich gewöhnungsbedürftig.
Zellgröße im Naturbau
Die Diskussion um den Einfluss kleiner Zellgrößen der Arbeiterinnenbrut auf die Vermehrung der Varroamilbe beschäftigt Imker schon seit längerem. Nach zehn Jahren Naturbau sollten die Bienen uns doch zeigen können, welche Zellgröße denn nun für sie die richtige ist. Interessant ist hier die Erfahrung, dass das Spektrum der Zellgrößen im Naturwabenbau von 5 mm bis 5,7 mm Durchmesser reicht. Die optimale Zellgröße scheint es also nicht zu geben.
Zusammenfassung
Der Weg hin zu einem ordentlichen Naturbau war spannend. Es konnten viele neue Erfahrungen und Beobachtungen gesammelt werden. Die anfängliche Skepsis vieler Imker hat sich jedoch nicht bestätigt. Wenn gewisse Regeln beachtet werden, ist es relativ einfach, schönen, handhabbaren Wabenbau mit einem hohen Anteil an Arbeiterinnenbau zu erhalten. Sehr positiv ist der Ertrag an hochwertigstem Wachs, das zu einem guten Preis an die Arznei- und Kosmetikindustrie verkauft werden kann. Naturbau ist bienengerecht und sicherlich ein wesentliches Element für eine ökologische Imkerei. Das Imkern macht einfach mehr Spaß. Wenn es vor dem 15. Juli geschieht, lassen sich auch mit Kunstschwärmen Völker auf Naturbau aufbauen. Die Rähmchenzahl muss, wie bei einem Naturschwarm an die Bienenmasse angepasst sein. Bei der Schwarmkontrolle in der Naturbauweise genügt es, die Wabe, die gerade im Bau ist, auf Weiselzellen zu kontrollieren.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Allgemeinen Deutschen Imkerzeitung ADIZ.
Ökologische Bienenhaltung im Jahreslauf miterleben
1. Juli, 5. August und 2. September 2006
jeweils von 13 Uhr bis 17.00 Uhr (Anfänger und Fortgeschrittene)
In monatlich stattfindenden Seminaren an meinem Bienenstand gebe ich einen Einblick in die ökologische, artgerechte und wesensgemäße Bienenhaltung. Dabei können verschiedene Betriebsweisen in unterschiedlichen Beutensystemen beobachtet, erlebt und "begriffen" werden.
Weitere Themen: Varroa-Reduzierung, Schwarmkultur und Naturwabenbau.
Ort: Bienenstand von Utto Baumgartner, Solla 6, 94575 Windorf bei Vilshofen
Anmeldung: Fon 0 85 41 / 9 19 97 59, Fax 0 85 41 / 91 54 73, utto.baumgartner@t-online.de
So schön können Wiesen sein...
von Günter Friedmann

Christopher Lloyd: Wiesen
In dem opulent ausgestatteten Buch 'Wiesen' von Christopher Lloyd zu blättern, ist fast so schön, wie in einer blühenden Wiese zu liegen und zu träumen. Der Autor, ein sehr bekannter englischer Gartengestalter und -schriftsteller, pflegt und be-treibt im Süden des Landes eigene Schaugärten. Viele Menschen besuchen sie jedes Jahr, um deren Schönheit, Farbenpracht und die Kreativität ihrer Gestalter zu be-staunen. Chr. Lloyd ist ein großer Liebhaber schöner Wiesen, was aus den lebendigen Beschreibungen seiner Wiesen, sowie ihrer Bewohner immer wieder deutlich wird. Ökologische Aspekte spielen dabei eine wichtige Rolle. Entschei-dend ist für ihn allerdings das ästhetische Erlebnis Wiese, ihre Veränderung im Jahreslauf und das ständig wechselnde Zusammenspiel von Farbe, Duft und Form. Das Wiesenbuch ist nicht nur ein optischer Genuss. Es schenkt dem Leser viele Anregungen und Impulse für den eigenen Garten - Inspirationen und Lust auf die Gestaltung einer Wiese im eigenen Garten.
Wiesen, wie wir sie kennen, sind keine natürliche Vegetationsform. Sie sind vielmehr das Ergebnis des Zusammenspiels von Mensch und Natur. Der Autor weist immer wieder darauf hin, dass es ein großes Miss-verständnis sei, zu glauben, dass eine schöne Blumenwiese von alleine entstehe, wenn nur auf alle üblichen Pflegemaßnahmen verzichtet würde. Für Chr. Lloyd ist die Gestaltung und Entstehung einer Blumenwiese "harte Kulturarbeit". Entscheidend für den Erfolg seien zwei Elemente: Bodenqualität und Mähmanagement. Blumenwiesen wachsen auf mageren Böden. Unsere Böden im Garten oder auf dem freien Feld sind meist überdüngt und enthalten zu viele Nährstoffe. Das fördert lediglich das Wachstum von fettem Gras. Für eine Blumenwiese muss der Boden abgemagert werden. Dazu braucht es Geduld. Im ersten Jahr wird der bestehende Rasen öfters gemäht, um wuchernde Gräser auszudünnen und zu schwächen. Das Mähgut wird abtransportiert, weil es sonst während seiner Verrottung dem Boden wiederum unerwünschte Nährstoffe zuführen würde. Nach dem zweiten Jahr werden sich mehr blühende Pflanzen auf der Wiese einstellen. Das kann aber auch, je nach Nährstoffgehalt des Bodens, wesentlich länger dauern. Der dauerhafte Bestand und die Zusammensetzung der Wiesenflora sind von Art und Häufigkeit des Mähens abhängig. Ch. Lloyd gibt keine Rezepte, sondern weist darauf hin, dass das Reifen und Aussamen der Pflanzen beachtet werden muss, sowie die Lebenszyklen der Insekten, die sich von Nektar und Blütenstaub dieser Pflanzen ernähren. Die Lektüre dieses Wiesenbuches inspiriert den Leser und macht Lust auf die Gestaltung einer Blumenwiese im eigenen Garten.
Christopher Lloyd: Wiesen
Ulmer Verlag Stuttgart
ISBN 3-8001-4761-0
192 Seiten, 178 Fotos
€ 39,90
Demeter im Fernsehen

Dahlie Pompon
Jeden Mittwoch, ca. 16.40 Uhr in der Sendung "Kaffee oder Tee" (SÜDWEST-Fernsehen)
Peter Berg
Demeter-Gärtner aus Binzen bei Weil am Rhein
Das jeweils aktuelles Thema finden Sie hier.
Tagung Blühende Landschaft - ein Segen für Tier und Mensch

Sonnenhut mit Biene
Wie Landwirte, Gärtner und Gemeinden bunt blühende Wiesen, Gärten und Acker-ränder anlegen können, ist das Thema der Tagung am
30. September von 9.00 bis 16.30 Uhr. Sie findet auf der baden-württembergischen Landesgartenschau in Heidenheim statt. Die Schirmherrschaft hat Landwirtschaftsminister Peter Hauk übernommen, der auch ein Grußwort spricht. Der Chiemgau hat sich durch das Engagement von Utto Baumgartner, Initiator des Netzwerks Blühende Landschaft, zum Modellprojekt einer Blühenden Landschaft entwickelt. Über dieses Projekte wird genauso wie über die Blumenstadt Mössingen berichtet. Außerdem spricht Prof. Dr. Jürgen Tautz, Uni Würzburg, über die spannende Biologie der Begegnung von Insekten und Blüten. Wieso sich Bienenvölker in verschiedenen Landschaftstypen sehr unterschiedlich entwickeln, erklärt Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, Uni Göttingen. Konkrete Maßnahmen für eine blütenreiche Kulturlandschaft beschreibt Dr. Thomas van Elsen, FiBL Deutschland. Am Ende werden konkrete Beispiele diskutiert, wie unsere Landschaft zu einem Segen für Tier und Mensch werden kann. Anmeldung, Infos bei
www.bluehende-landschaft.de
oder bei Utto Baumgartner
Fax 0 85 41 / 91 54 73