

Bei guter Witterung können jetzt Jungpflanzen von frühen Salaten und kälteunempfindlichen Kohlrabisorten ins Frühbeet gepflanzt werden. Auch Frühkohl kann darin ausgesät werden. Nach meiner Erfahrung ist die beste Aussaatzeit für Tomaten Mitte März, da dann die Lichtbedingungen besser sind als Ende Februar. So wachsen die Pflanzen bis Mitte/Ende Mai schön gedrungen und kräftig heran.

Auch die Naturland-Blumenschule verkauft sehr viele alte und neue Tomatensorten als Bio-Jungpflanzen. Eine neue Aktion ist das Tomatenpaket mit zehn besonderen Sorten, darunter Black Plum, De Berao, Bianca Cherry, Reisetomate und Dreikäsehoch. Für ihre besondere Chilliauswahl ist die Blumenschule ebenso bekannt. Am 28. und 29. April findet dort von 10.00 bis 17.00 Uhr der Blumentrubel, ein Sommermarkt mit Kinderprogramm, statt.
Blumenschule
Augsburger Str. 62
86956 Schongau
Fon 08861/7373
Fax 08861/1272
www.blumenschule.de
Am Saatbauamt Donaueschingen wurden letztes Jahr Kartoffeln aus biologisch-dynamischem Anbau von drei Standorten verkostet und bewertet. Die Bio-Knollen zeigten im Vergleich zu konventionellen Herkünften eine auffallend intensive Gelbfärbung. Die Sorte Sieglinde schnitt im Geschmack am besten ab, gefolgt von Princess, Esprit, Marabel, Agria, Nicola und Andante. Unter den mehligen Sorten wurde Freya etwas besser als Melina bewertet. Melina gilt aber als ertragsstärker und ertragssicherer als Freya. Princess bringt ohne kontinuierliche Wassergaben nur unbefriedigende Erträge. Marabel ist aufgrund des frühen Knollenansatzes ertragssicherer. Lambada ist eine ertragssichere, schnell wachsende Alternative zu Agria. Agria hat kurze Seitentriebe, oft einen hohen Anteil an grünen Knollen und neigt zum Wiederaustrieb. Andante könnte sich als Alternative zu den krankheitsanfälligen Sorten Nicola und Selma etablieren.
Rundbrief Beratungsdienst Ökolandbau Ulm 12/06

Er enthalte deutlich mehr Nährstoffe und Kalorien als andere Winterkürbisse. Sein Kohlenhydratgehalt sei beispielsweise eher mit dem von Erbsen oder Zuckermais zu vergleichen. Das sei vor allem auf einen hohen Stärkeanteil zurückzuführen. Sein Beta-Carotin-Gehalt sei sogar sieben mal höher als der eines Laternenkürbisses. Und dazu schmeckt er hervorragend fruchtig-nussig. Weitere Infos www.was-wir-essen.de/abisz/kuerbisse.php
Das Einweichen von Möhrensamen in dem bio-dynamischen Baldrian-Präparat bewirkt nach Erfahrungen von Praktikern, dass Möhren schneller (nach zehn anstatt nach 28 Tagen) keimen und gleichmäßiger auflaufen. Dazu wird 12,5 ml Baldrian-Präparat mit einem halben Liter Wasser zehn Minuten lang verrührt. Das Saatgut in einen Stoffbeutel füllen und in dem Baldrianwasser etwa einen Tag lang quellen lassen. Anschließend in einer Wäscheschleuder vorsichtig abschleudern und sofort säen. Leicht feuchte Samen seien besser zu säen als trockene, da sie doppelt so schwer sind.
Rundbrief Beratungsdienst Ökolandbau Ulm 5/06
Immer wieder wird behauptet, dass Blumenkohl zur Blumenbildung am meisten Nährstoffe benötige und sich schwache Pflanzen mit einer späten Nachdüngung noch aufpeppen ließen. Blumenkohl hat zweifellos einen enormen Nährstoffbedarf in sehr kurzer Zeit. Interessant ist das Ergebnis eines Versuches in Hannover über den zeitlichen Verlauf der Stickstoffaufnahme. Bis zur einsetzenden Blumenbildung hat die Pflanze schon den ganzen Stickstoff in die Blätter aufgenommen. Danach wird nur noch der Stickstoff aus den Blättern in die Blume umgelagert. Das heißt, dass eine Düngung nur bis zum Beginn des Blumenwachstums sinnvoll ist, also zur Pflanzung oder in den ersten Wochen danach.
BÖG Infofax Juni 2006

Das gelingt jedoch meistens nicht ganz, da sie noch andere Wirtspflanzen hat. Die Narzissenfliege sieht einer Hummel ähnlich, tritt ab Ende April auf und legt ihre Eier in die Nähe der Wirtspflanzen. Die Maden kriechen in die Zwiebel hinein und überwintern dort. Wichtig ist es, im Herbst nur gesunde, feste Zwiebeln zu pflanzen. Weiche Knollen gehören in den Abfall.
Im GR 3/2006 wurde über das stark allergisierende Beifußblättrige Traubenkraut Ambrosia berichtet. Die Biologische Bundesanstalt Berlin (BBA) schreibt aktuell, dass es in Deutschland häufiger zu finden sei, als bisher vermutet. Meist würde die Pflanze mit verunreinigtem Vogelfutter eingeschleppt und so oft unwissentlich im Garten kultiviert. Die Samen könnten kilometerweit verschleppt werden. Der Pollen sei hochallergen, so dass Menschen, die sensibilisiert seien, schon bei wenigen Pollen pro Kubikmeter Luft typische allergische Reaktionen zeigten. Wegen der späten Blüte (August bis September) verlängere sich die Leidenszeit der Allergiker. In Pollenfallen des Deutschen Wetterdienstes seien 2006 eindeutig mehr Ambrosia-Pollen als im Vorjahr gefunden worden.Empfehlungen für Gärtner, Erkennungsmerkmale der Pflanze und ihre Verwechslungsmöglichkeiten sind in einem Faltblatt der BBA zusammengefasst. Es kann auf www.bba.de (Veröffentlichungen) herunter geladen oder gegen €0,45 Rückporto angefordert werden bei
BBA
Messeweg 11-12
38104 Braunschweig
Fon 0531/299-3205
pressestelle@bba.de
Ist der Boden erwärmt, wird als erstes Biologisch-Dynamisches Präparat Hornmist nachmittags ausgebracht. Er fördert das Bodenleben und regt das Wurzelwachstum an. Etwa fünf Gramm Hornmist werden in fünf Liter warmen Regenwasser eine Stunde lang mit wechselnder Drehrichtung gerührt. Der Boden darf auf keinen Fall gefroren sein, da das Präparat sonst nicht wirkt. Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die Zugabe des Fladenpräparates von Maria Thun, 15 Minuten vor Rührende, bei Weidelgras der radioaktive Uran-Gehalt um rund ein Drittel zurückging. Mitglieder der Demeter-Gartengruppen erhalten einmal jährlich alle Präparate kostenlos.
13. bis 15. April im Seminarbauernhof der Stiftung Ökologie und Landbau
Gut Hohenberg
76855 Queichhambach
Fon 06346/928555
www.gut-hohenberg.de
Info und Anmeldung:
Ländliche Heimvolkshochschule Lauda
Fon 09343/589190
Fax 09343/613781
www.lhvhs.de