


Ist es nicht zu kalt, setze ich Anfang des Monats die ersten Jungpflanzen von frühen Salaten und robusten Kohlrabis ins kalte Frühbeet. Außerdem säe ich erste Radieschen, Frühkohl, Brokkoli und Dill darin aus. Er wird bei mir im Frühbeet viel schöner als im Freien und kaum von Blattläusen besucht. Den Kohl kann ich Mitte April ins Freiland pflanzen. Brokkoli schießt dann auch nicht so schnell in Blüte, wie bei einer späteren Pflanzung.
Anfang des Monat säe ich Basilikum aus und bedecke es nur ganz wenig mit Erde, da es ein Lichtkeimer ist. Meine Lieblingssorte ist das 'Genoveser' mit großen, aromatischen Blättern. Basilikum soll, neben Tomaten gepflanzt, mehr Aroma entwickeln. Seine Wurzelausscheidungen bewirken, dass Tomaten die Nährstoffe des Bodens besser aufnehmen können.



Bezugsquelle:
Bioland-Stauden Gaissmayer
Jungviehweide 3
89257 Illertissen
Fon 07303/7258
Fax 07303/42181
www.pflanzenversand-gaissmayer.de
Ist der Boden erwärmt, verteile ich mit einem Handfeger nachmittags Hornmist grobtropfig auf meinen Boden. Er fördert das Bodenleben, den Humusaufbau und regt das Wurzelwachstum an. Etwa fünf Gramm Hornmist gebe ich in fünf Liter warmes Regenwasser und rühre eine Stunde lang mit wechselnder Drehrichtung. Der Boden darf beim Ausbringen auf keinen Fall gefroren sein, da das Präparat sonst nicht wirkt. Mitglieder von Demeter-Gartengruppen erhalten einmal jährlich alle Bio-Dynamischen Präparate kostenlos.
Mir war eigentlich schon lange klar, dass Pflanzen ein Gedächtnis haben müssen. Dies hat jetzt auch die Basler Pflanzengenetikerin Barbara Hohn nachgewiesen. Ein Leser hat mir dazu einen Artikel aus der Basler Zeitung gemailt. Die Wissenschaftlerin hat mit Kollegen herausgefunden, dass Pflanzen ihre Erfahrungen, zum Beispiel Erinnerungen an Stress, über Generationen weiter vererben. Die Wissenschaftler zeigen, dass die kleine Acker-Schmalwand Arabidopsis thaliana ihre Erinnerung an Stress durch UV-Strahlen und Flagellin weitervererbt. Flagellin täuscht der Pflanze den Angriff eines Krankheitserregers vor. Sie reagierte mit Abwehr, die sich mindestens über vier Generationen nachweisen lässt. So lange dauerten die Versuche, die Jean Molinier am Institut für Pflanzenmolekularbiologie in Strassburg, weiterführte. Interessant ist auch: Kreuzt man die Pflanzen, so reicht es, wenn ein Elternteil die Erinnerung an den Stress mit sich trägt, um auch die Nachkommen mit dem Wissen zu versehen. Ein Papier über die Forschungen Barbara Hohns gibt es im Internet in englischer Sprache unter www.nature.com

Eine Gärtnerin aus Waldenburg macht damit noch ganz andere erstaunliche Erfahrungen. Sie gibt es seit vielen Jahren, wie einen Dünger, alle paar Wochen ihren Zierpflanzen, besonders Rhododendren, Kamelien, Azaleen, Geranien, Orchideen und Kakteen. "Sie danken es mit einem reichhaltigen Blütenzauber", schreibt die begeisterte Gärtnerin und schickt beeindruckende Fotos mit. Ihre Pflanzen würden von Jahr zu Jahr immer üppiger blühen. Auch bei Sommerblumen hat es die Waldenburgerin schon mit Erfolg getestet. Sie schwört dabei auf das bio-dynamische Baldrianblütenextrakt. Ein Produkt einer anderen Firma konnte die Gärtnerin nicht überzeugen. Die Rhododendren und Azaleen bekommen etwa viermal im Jahr den Extrakt, die Kakteen bei jedem zweiten Gießen und die Orchideen jede dritte Woche, zusätzlich zum Orchideendünger. Das Präparat wird 1:1000 verdünnt, das heißt auf 1 Liter Wasser kommt 1 ml des Extrakts. Alles wird gut verrührt. Danach werden alle Pflanzenteile mit feiner Düse leicht besprüht oder die Pflanzen damit gegossen. Die Wirkung kann noch verstärkt werden, wenn das Präparat an Blütentagen nach dem Mondkalender von Maria Thun angewendet wird.
Bezugsquelle:
Präparatezentrale Christian von Wistinghausen
Brunnenhof
74653 Künzelsau
Fon 07940/2230
Fax 07940/4911
C.v.Wistinghausen@t-online.de
Preise: 50 ml €7,-, 300 ml €15,-, 1 Liter €30,-
plus Versand und Mwst.
13. bis 16. März:
Bienenmuseum Weimar
11. bis 13. April:
Gut Hohenberg
76855 Queichhambach
Beide Seminare mit
Utto Baumgartner
Netzwerk Blühende Landschaft
www.bluehendelandschaft.de
Fax 08541/915473
27. bis 30. April:
56112 Lahnstein
Seminar mit
Utto Baumgartner
Netzwerk Blühende Landschaft
www.bluehendelandschaft.de
Fax 08541/915473
Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle
72348 Rosenfeld
Fon 07428/94524-90
Fax 07428/94524-99
www.mellifera.de
Es werden Hirschblasen mit Schafgarbenblüten und Hornkieselhörner mit Quarzkristallmehl gefüllt. Schafgarbenpräparat, Kamillenpräparat, Eichenrindenpräparat und Löwenzahnpräparat werden ausgegraben und zum Einlagern vorbereitet. Fragen zu den Präparaten werden beantwortet.
Kosten und Info:
Christian von Wistinghausen
Brunnenhof
74653 Künzelsau
Fon 07940/2230
Fax 07940/4911
C.v.Wistinghausen@t-online.de