4. Februar 2012
Aktueller Inhalt
Arbeitskalender Mai / Juni
von Iris Mühlberger
- Bepflanzbarer Gartenzaun
- Gärtnereien, die Demeter-Jungpflanzen anbieten
- Brennnesseljauche jetzt ansetzen
- Pflanzenstärkung mit der Bernd-Schimmele-Tonne
- Warum singen Nachtigallmännchen auch nachts?
- Interessante Internetseiten zu Beerenobst und Alpenblumen
- Aussaat- und Pflanzzeiten im März und April (nicht im Internet)
Mai
Da ich kein Gewächshaus besitze, bin ich jetzt wieder eifrig am rein- und rausräumen meiner selbst gezogenen Jungpflanzen. Im Balkongewächshaus ist es nachts nämlich oft noch zu kalt. Apropos Kälte: Der lange und kalte Winter hat meine Geduld diesmal sehr gefordert. Bis Ende März konnte ich nur wenig im Garten tun, da die Nächte immer noch sehr frostig waren. Ich traute mich gerade mal Dicke Bohnen, Schwarzwurzeln und Pastinaken auszusäen, da sie möglichst im März in den Boden sollten.
Die strengen Frösten zum Jahreswechsel haben auch bei zahlreichen Gehölzarten zu erheblichen Schäden geführt, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Temperaturen von bis zu -25 Grad in Bodennähe hätten insbesondere schneefreie Pflanzenteile geschädigt. Betroffen gewesen seien Kirschlorbeer- und Schneeballarten, Rhododendren und andere Immergrüne. Bei ihnen zeigten sich braune Blattflächen, eingerollte oder vertrocknete Blätter. Auch ganze Pflanzenteile seien erfroren oder vertrocknet. Die Gehölze hätten tagsüber stark Wasser verdunstet und konnten aus dem tief gefrorenen Wurzelbereich nicht ausreichend Wasser ziehen. Sehr hohe Temperaturunterschiede an Baumstämmen von mehr als 20 Grad verursachten dazu Frostrisse an Obstbäumen, Ahorn, Linde, Kastanie und anderen. Die Risse seien meistens auf der Südseite. Selbst wenn Obstbäume Kalkanstrich hätten, könnten an Ästen in den Kronen Frostrisse auftreten.

Es gedeiht prächtig im bepflanzbaren Zaun
Foto: Spengler
Neben dem Blumengarten bepflanze ich jedes Jahr noch Blumenkästen mit Sommerblumen. Eine pfiffige Idee hat Richard Spengler von der gleichnamigen Bioland-Baumschule entwickelt und patentieren lassen, den
bepflanzbaren Gartenzaun. Die pflegeleichten Pflanztröge werden nicht nur am Zaun montiert, sondern sind dazu tragende Teile. Wie ein bepflanztes Dach werden sie extensiv begrünt. Dabei spiele es keine Rolle, ob es wasserliebende oder Trockenpflanzen seien. Der Wasserablauf kann reguliert werden und überschüssiges Wasser wird über ein Kapillarsystem ohne jegliche Technik zur Bewässerung verwendet. Sogar Küchenkräuter könnten darin wachsen. Richard Spengler macht bei Interesse ein individuelles Angebot und sucht dazu nach einem Vertriebspartner.
Spengler Gartengestaltung,
Herzgraben 23, 86877 Walkertshofen,
Tel. 08239/ 7151, Fax 7253,
www.spengler-baumschule.de

Gurken-Jungpflanzen der Redaktion
Ich freue mich schon darauf, ab Mitte des Monats alle empfindlichen Pflänzchen ins Freie setzen zu können. Adressen von Gärtnereien, die
Demeter-Jungpflanzen anbieten, stehen auf unseren Internetseiten www.gartenrundbrief.de (
Rubrik: Der Biogarten). Ich finde es sehr wichtig, dass in einem Biogarten auch Bio-Jungpflanzen gepflanzt werden. Ihre Anzucht erfolgt in anerkannter Bio-Erde ohne Kunstdünger oder chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Ideal also für ein gesundes und kräftiges Weiterwachsen im Biogarten.
Juni

Gärende Brennnesseljauche
Für eine kostenlose organische Düngung setze ich jetzt
Brennnesseljauche an. Dazu fülle ich eine kleine Plastiktonne bis zum Rand mit kleingeschnittenen frischen Brennnesseln (Foto) und gebe noch Blätter von Beinwell und verschiedenen Wildkräutern dazu. Es dürfen jedoch keine Wurzelunkräuter sein. Das Ganze stelle ich ein bis zwei Wochen in die volle Sonne, bis es nicht mehr schäumt. Danach wird die Jauche 1:10 mit Regenwasser verdünnt. Ich gieße speziell Starkzehrer wie Tomaten, Zuckermais, Gurken, Kürbis und Kohl (vor der Kopfbildung) etwa alle zwei bis drei Wochen damit. Salat bekommt als Mittelzehrer die Jauche nur einmal, bevor sich der Kopf bildet. Wird später gedüngt, gehen Salate und Kohl zu früh in Blüte. Paprika, Erbsen und Bohnen bekommen keine Jauche, da ersterer die Blüten abwerfen kann, die anderen Jauche nicht vertragen. Auch Beeren und Blumen freuen sich über eine Gabe.
Der ehemalige Berater der AG für biodynamischen Landbau Offenburg, Bernd Schimmele, hat ein Rezept für ein Mittel zur Pflanzenstärkung und als Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten entwickelt. In der sogenannten Bernd-Schimmele-Tonne kann auch das Fladenpräparat (GR 1/2009) mit angerührt und ausgebracht werden. Das Rezept: Jeweils frische Blätter von 10 gr Lavendel, 10 gr Wermut, 5 gr Melisse, 5 gr Sauerampfer, 3 gr Liebstöckel, 5 gr Salbei, 3 gr Majoran und 3 gr Pimpinelle in zehn Liter Wasser ansetzen und acht bis zehn Tage stehenlassen. Bei getrockneten Kräutern die Menge um ein Drittel reduzieren. Die fertige Brühe unverdünnt auf die Kulturen ausbringen. Reste halten sich sehr lange, können sogar überwintert werden.

Singende Nachtigall
Foto: Wikipedia, J. Dietrich
Ich bin sehr glücklich, dass ich in unseren Wäldern abends noch dem wunderbaren Gesang der
Nachtigall lauschen kann. Forscher der Uni Basel haben herausgefunden, warum Nachtigallenmännchen nicht nur morgens, sondern auch nachts singen. Paarungswillige Nachtigallenweibchen suchen in den Stunden nach Mitternacht singende Männchen in ihren Revier auf. Der Morgengesang diene offenbar nur dazu, ihr Revier gegen andere Männchen zu verteidigen. Dies sei der erste bekannte Fall von einer Vogelart, bei der die Partnersuche der Weibchen und die Revierwahl der Männchen zu unterschiedlichen Tageszeiten stattfinde. Die gleichen Forscher hatten schon entdeckt, dass nur unverpaarte Männchen nachts singen und direkt nach der Verpaarung damit aufhören.
Zum Abschluss noch zwei interessante Internettipps. Auf www.beerenobst.de geht es um Beerenobst und –krankheiten. Anhand der Symptome können sie an verschiedenen Pflanzenteilen bestimmt werden. Leider sind die Behandlungstipps hauptsächlich konventionell. Jedoch erfährt man auch, wenn die Symptome harmlos sind. Eine andere spannende Internetseite ist www.alpenblumen.net. Es können Alpenblumen nach Blütenmonat und -farbe bestimmt werden. In einem lehrreichen Spiel wird nach deutschen und wissenschaftlichen Bezeichnungen gesucht. Als Zugabe gibt es bei vielen Blumen kleine Geschichten über Kultur, Natur, Mystik, Biologie und anderes. Für private und Unterrichtszwecke können die Bilder heruntergeladen werden.
Erzeugergemeinschaft Dreschflegel erhält Förderpreis Ökolandbau
von Iris Mühlberger

Vordere Reihe von links: Preisträger Jens Molter, Stefi Clar und weitere. Hinten: Mitglieder der Jury und der Bio-Verbände
Foto: Dreschflegel
Anfang des Jahres erhielt der Verein Dreschflegel den mit 7.500 € dotierten Förderpreis Ökolandbau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die besonderen Leistungen bei der Vermarktung der Produkte und das ideelle Engagement waren ausschlaggebend für die Nominierung. Dreizehn Dreschflegel-Betriebe produzieren biologisches und bio-dynamisches Saatgut von Gemüse, Blumen, Kräutern und alten Kulturpflanzen. Die Betriebe gehören Demeter, Bioland, Naturland, Gäa und Verbund Ökohöfe an. Sie sind über ganz Deutschland verteilt und durch verschiedene Schwerpunkte so vielfältig wie ihre Sorten. Die einen vermehren Saatgut, andere führen Neu- und Erhaltungszüchtungen durch oder unterhalten regionale Sortensammlungen. Das Saatgut wird in Portionstüten abgefüllt und mit Hintergrundinformationen in der Broschüre “Saaten & Taten” angeboten. „Saatgut ist für uns schon immer das Grundlegende, worauf der ganze ökologische Anbau fußt, gerade in der Auseinandersetzung mit der Gentechnik. Deshalb braucht Ökolandbau eine eigene Züchtung“, fordert Sabine Marten, Geschäftsstellenleiterin beim Dreschflegel Verein.
„Wir freuen uns sehr über die Preisverleihung und sind überrascht, dass Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner unsere Arbeit unterstützt. Denn wir mischen uns immer wieder mit kritischen Forderungen ein, zum Beispiel beim Thema Gentechnik“,erklärt Ludwig Watschong, Mitgründer des Dreschflegel Vereins. „Gentechnik bedroht unsere Arbeit“, ergänzt Quirin Wember, Vermehrer der vom Dreschflegel angemeldeten alten Möhrensorte ‘Duwicker’. „Wir brauchen Verbündete beim Widerstand gegen die Einführung der Gentechnik in Deutschland und Europa.“ Als Dankeschön für die Auszeichnung wurde Ilse Aigner ein von Dreschflegel formulierter Gesetzesrahmen für gentechnikfreie Saatgutarbeit überreicht. Die Forderung: Die mit dem Förderpreis ausgezeichnete Arbeit muss langfristig sichergestellt sein. Um dafür zu arbeiten, hat sich Dreschflegel in der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit mit anderen deutschsprachigen Saatgutinitiativen zusammengetan. Stefi Clar fasst zusammen: „Wir fordern einen Grenzwert von 0,0 Prozent für Saatgut von gentechnikfreien Sorten, geknüpft an das Verursacher-Prinzip. Das heißt, alle Kosten zur Reinhaltung und zur Kontrolle haben die Gentechnik-Betreiber zu tragen“.
Dreschflegel e.V.,
In der Aue 31, 37213 Witzenhausen,
Tel. 05542/505148,
www.dreschflegel-verein.de
“Saaten & Taten” kostenlos anfordern bei:
Tel. 05542/5027-44, Fax -58,
www.dreschflegel-saatgut.de
Buchbesprechung - Der Gartenpark am Goetheanum
von Iris Mühlberger, Fotos Charlotte Fischer

Der Gartenpark am Goetheanum im schweizerischen Dornach unterscheidet sich durch seinen ganzheitlichen Ansatz von den meisten öffentlichen Grünanlagen. Benno Otter schildert in diesem Buch, gemeinsam mit anderen Mitarbeitern der Gärtnerei, sehr lebendig und einfühlsam den Natur- und Kulturraum des Geländes. Unzählige stimmungsvolle Fotos von Charlotte Fischer umrahmen das liebevoll gestaltete Werk. Das Gelände wurde in jahrelanger Arbeit in einen Gartenpark verwandelt, der den Dialog zur einmaligen Architektur des Goetheanums aufnimmt. Den Planern ist es besonders wichtig, die Besucher in ihre Ideen mit einzubeziehen. So kann der Park mit einem Lebewesen aus Pflanze, Tier und Mensch verglichen werden, das sich in einem dynamischen Prozess ständig weiterentwickelt. Zum gartenarchitektonischen Gesamtkonzept gehört die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise mit dem Anbau von Gemüse, Schnittblumen, Heil- und Färbepflanzen genauso wie Kühe, von der in der Schweiz ausgestorbenen Rasse ‘Rätisches Grauvieh’. Diese “Beseeler der Landschaft” pflegen nachhaltig viele der Wiesen.

Kühe gestalten das Leben rund um das Goetheanum mit
Am Anfang des Buches wird in die Geschichte des Parks eingeführt – die Entwicklung vom ersten Goetheanum bis zum heutigen zweiten. Darauf folgt ein erlebnisreicher Gang durch die Jahreszeiten aus Sicht der Gartenpark-Gärtner und Gärtnerinnen: „Was gibt es schöneres, als in dieser leichten, transparenten Blütenstimmung die Löwenzahnblüten für die Präparateherstellung zu sammeln?“ Schwärmerisch werden die vielen Blumenwiesen beschrieben, die für unzählige Blütenbesucher reichlich Nektar und Pollen bieten. Im Gartenpark wachsen besonders blüh- und artenreiche extensive Wiesen, die nur zwei- bis dreimal im Jahr gemäht werden. Blauer Wiesensalbei, weiß-gelbe Margariten oder kräftig gelber Hornklee strahlen in die Umgebung. Feuchtwiesen umsäumen das “Felsli” und an den Grenzen zu Wald und Gebüsch wird ein natürlicher Krautsaum gepflegt.

Mauereidechsen fühlen sich in den wilden Ecken wohl
Ein weiteres Kapitel des reich bebilderten Buches widmet sich der Floristik. Die meisten öffentlichen Räume des Goetheanums werden von der Gärtnerei mit Blumenschmuck verschönert. Die dazu verwendeten Demeter-Blumen wachsen überall im Park oder in der Fruchtfolge des Gemüsegartens. Auf die bio-dynamische Kompostierung als Endstation und Neubeginn wird ausführlich eingegangen, ebenso auf die Düngung und “intime Wirksamkeit” der Demeter-Präparate. Beim Lesen des Buches konnte ich mich anhand der erzählenden Schreibweise in die unterschiedlichsten Bereiche des Gartenparks wunderbar hineindenken, förmlich darin versinken. Einfühlsam werden die “flüchtigen Begegnungen” mit Tieren beschrieben, die “in ihrem Tun und Lassen die Landschaftselemente fortwährend neu verknüpfen und verbinden.” Viele seltene Tiere, zum Beispiel die Zaunammer, brüten im Gartenpark. Hier wird die von Eidechsen bewohnte Trockensteinmauer genauso in den Gesamtorganismus der Landschaft mit eingegliedert, wie die tanzenden Libellen im Feuchtbiotop oder die Feuerwanzen, die sich unter dem Lindenbaum sonnen.
Pforte Verlag, ISBN 978-3-85636-215-7,
204 S., 29,– €
Imker-Veranstaltungen
Vom Umgang mit dem Süßen
19. Mai, 10.00 bis 16.30 Uhr
Honig spielt für Bewusstein und Gesundheit des Menschen eine besondere Rolle - und wir haben eine Aufgabe der Fürsorge und des Schutzes gegenüber dem Licht- und Wärmewesen Biene.
Themen: Bienenprodukte – Bienen, nicht nur als Honigproduzenten? – Was können wir für die Bienen tun? – Der gesunde Umgang mit dem Süßen.
Referenten: Dr. Petra Kühne, Arbeitskreis Ernährungsforschung (AKE) und Imker Georg Peukert.
Ort: Freie Bildungsstätte Hof, 60439 Frankfurt
Kosten: 75,– € inkl. Verpflegung
Anmeldung: AKE, Niddastr. 14,
61118 Bad Vilbel, Tel. 06101/5218-75, Fax -86,
www.ak-ernaehrung.de
Veranstaltungen in der Fischermühle 72348 Rosenfeld,
Tel. 07428/945-2490, Fax -2499, www.mellifera.de:
Schwarmzeit in der wesensgemäßen Bienenhaltung
27. bis 29. Mai
Stellenwert des Schwarmgeschehens im Jahreslauf, Schwarmtrieb in modernen Betriebsweisen, Maßnahmen an Muttervölkern, Behandlung von Schwärmen, Aufbau der Jungvölker.
Referenten: Demeter-Imker Thomas Radetzki und Norbert Poeplau.
Kosten inkl. Verpflegung: 195,– €
Besuchstag: Der Imker lüftet den Schleier
7. Juni, 10.00 bis 13.00 Uhr
Besuchstag für Bienenpaten der Aktion BeeGood (
www.BeeGood.de) und andere interessierte Laien. Bitte anmelden.
Kosten: 6,– €, Familie 15,– €
Apitherapie-Tag
13. Juni, 10.00 bis 17.00 Uhr
Alles aus dem Bienenstock (Honig, Wachs, Propolis, Pollen, Bienengift, Gelee Royale) hat eine therapeutische Wirkung. Verschiedenes wurde inzwischen in klinischen Studien von der Schulmedizin bestätigt. Der erste Apitherapie-Tag soll zeigen, wie man sich mit den Geschenken der Bienen selbst hilft und was in der Hand des Therapeuten möglich sein kann. Mit Herstellung einfacher Präparate und Verkauf.
Kosten: Bitte nachfragen.
Bantam-Aktion: Der Zwergenaufstand geht weiter
Deutschland soll auch im vierten Jahr wieder vergoldet werden. Die Idee ist einfach. Alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Sie säen und pflanzen Zuckermais der Sorte ‘Golden Bantam' oder anderen samenfesten Mais und melden ihren Standort. Schon in den letzten Jahren standen Zehntausende Bantam-Gärtner einer Handvoll Gentechnik-Bauern gegenüber. Das neue Gentechnikgesetz brachte im vergangenen Jahr eine entscheidende Verschlechterung des Schutzes von privaten Anbauern. Ihnen wird ein “berechtigtes Interesse” abgesprochen, zu erfahren, wer in ihrer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Das bedeutet, dass private Anbauer auch keinen Schutz vor Verunreinigung genießen. Dagegen will die Organisation “Save Our Seeds” (SOS) eine öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag richten, in der eine Änderung des Gesetzes gefordert wird. Wenn Zehntausende Bantamesen diese Petition mit ihrem Mais-Anbau unterstützen, hat sie gute Chancen, den Bundestag zum Umdenken zu bewegen. Wer bis zum 30. Juni seinen Standort meldet, kann eine einwöchige Reise nach Italien zu einem Bantam-Vermehrer gewinnen.
SOS,
Marienstr. 19-20, 10117 Berlin,
Tel. 030/24047146, Fax 27590312,
www.bantam-mais.de
Das neue Demeter-Journal
Viermal im Jahr werden darin Themen rund um die Bio-Dynamische Wirtschaftsweise veröffentlicht. In der ersten Ausgabe geht es um die bio-dynamische Pflanzenzüchtung. Außerdem wird die Aktion “Zukunft säen” vorgestellt, www.avenirsem.ch, die auf zahlreichen Demeter-Höfen in Deutschland und der Schweiz stattfindet. Menschen säen gemeinsam bio-dynamisches Saatgut auf ein Getreidefeld aus. Ein weiterer Artikel befasst sich mit dem Unterschied zwischen Demeter und EU-Bio. In jedem Journal gibt es einen kurzen Gartentipp.„Die Menschen, die bio-dynamisch leben und arbeiten, spielen eine zentrale Rolle im Heft,“ erklärt Renée Herrnkind, Pressesprecherin des Demeter e.V. und Chefredakteurin. Lebendige Reportagen, praktische Einkaufstipps, nützliche Rezepte und interessante Herstellerporträts gehören zu den regelmäßigen Inhalten. Das kostenlose Demeter-Journal ist im Biohandel und in Hofläden erhältlich.
Stunde der Gartenvögel
Der Naturschutzbund NABU ruft in der Zeit vom 8. bis 10. Mai zu der Mitmach-Aktion auf. Eine Stunde lang sollen Vögel im Garten gezählt und an den NABU gemeldet werden. Die gesammelten Daten werden von Ornithologen ausgewertet, um so ein möglichst genaues Bild unserer heimischen Vogelwelt zu bekommen. Alle Teilnehmer nehmen an einer Verlosung teil. Im vergangenen Jahr wurden Beobachtungen von 45.000 Vogelfreunden ausgewertet. Ungeschlagener Spitzenreiter war der Spatz. Es folgten Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise. Überraschend kam auf Platz sechs die Mehlschwalbe. Nähere Infos zur Aktion:
NABU Deutschland,
10108 Berlin,
Tel. 030/284984-0, Fax -2000,
www.stunde-der-gartenvoegel.de